Nicht alle Spitzenmanager der Musikwirtschaft rechnen mit Umsatzzuwächsen aus digitalen Quellen: So zieht Chairman Andrew Lack für Sony BMG alle allzu hoch gesteckten Erwartungen in Zweifel. Er sei bereits zufrieden, „wenn wir von heute an in vier Jahren den Punkt wieder erreicht haben, an dem wir vor zwei Jahren standen“, sagte er im Rahmen einer „Billboard“-Konferenz Music & Money am 2. März in New York.
Ganz anders klingt das bei Doug Morris. Der Chairman & CEO der Universal Music Group rechnet zwar mit weiteren Einbußen im physischen Geschäft, allerdings würden die aktuellen Zuwächse der UMG bei Umsätzen und Erträgen bereits zeigen, dass das Digitalgeschäft auch in den kommenden fünf Jahren für Wachstumsimpulse sorgen kann. „Wir haben von iTunes über die Mobiltelefonie so viele neue Erlösquellen für das Unternehmen erschlossen, dass nun Monat für Monat mehr und mehr Geld hereinkommt.“





