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Musikindustrie gibt Florian Drücke mehr Verantwortung

Geschäftsführer Florian Drücke steigt beim BVMI mit sofortiger Wirkung zum Geschäftsführer & CEO auf und vertritt den Branchenverband künftig auch auf internationaler Ebene im sogenannten Mainboard der IFPI. Das hat auch Auswirkungen auf die Position des BVMI-Vorstands.

Geschäftsführer Florian Drücke steigt beim Bundesverband Musikindustrie (BVMI) mit sofortiger Wirkung zum Geschäftsführer & CEO auf und vertritt den Branchenverband künftig auch auf internationaler Ebene im sogenannten Mainboard der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI). Das gab der BVMI am 22. September 2017 bekannt.

Die Entscheidung hat auch Auswirkungen auf die Position des BVMI-Vorstands: Hier hatte Dieter Gorny erst , im Herbst nach zehn Jahren nicht für eine weitere Amtszeit als Vorstandsvorsitzender kandidieren zu wollen. Nun hat sich die BVMI-Spitze entschieden, dass Drücke seine erweiterte Rolle als Geschäftsführer & CEO künftig „an der Seite eines ehrenamtlichen Vorstandes ausüben“ soll. Diesen ehrenamtlichen Vorstand wiederum wollen die BVMI-Mitglieder im Rahmen der Mitgliederversammlung im Herbst wählen.

Außerdem wird Florian Drücke zum Gesellschaftervertreter bei der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) berufen.

Der gebürtige Heidelberger Florian Drücke studierte Rechtswissenschaften in Berlin und Toulon, schloss in Frankreich das rechtswissenschaftliche Studium mit der Maîtrise ab und wurde 2004 an der Universität Greifswald promoviert. Im Januar 2006 kam er als Justiziar zum BVMI und übernahm dort zwei Jahre später als Leiter Recht & Politik die Verantwortung für die Rechtsabteilung und das politische Lobbying. Seit dem 1. November 2010 ist er Geschäftsführer des BVMI. Florian Drücke ist unter anderem Mitglied im Deutsch-Französischen Kulturrat und im Global Future Council „The Future of Information and Entertainment“ des World Economic Forums.