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Musikexportbüro soll German Sounds heißen

Das lange geforderte deutsche Musikexportbüro steht kurz vor seiner Gründung: Unter dem Namen German Sounds soll das Büro seine Arbeit Anfang 2004 aufnehmen.

Das lange geforderte deutsche Musikexportbüro steht kurz vor seiner Gründung: Unter dem Namen German Sounds soll das Büro seine Arbeit Anfang 2004 aufnehmen. Wie Initiator Peter James im Gespräch mit musikwoche erläuterte, sei mit der Gründung des Büros durch eine Mitgliederversammlung innerhalb der kommenden 14 Tage zu rechnen. Ein genauer Termin stehe allerdings noch nicht fest, derzeit werde noch eine Satzung erarbeitet. Bis zu einer offiziellen Erklärung zur Gründung will James die Gründungsversammlung abwarten. Der Deutscher Musikrat (DMR) nutzte inzwischen die Gelegenheit eines informellen Gesprächs in der vergangenen Woche zu einer Pressemitteilung: Demnach soll die Export-Organisation ihre Arbeit als so genannte kleine AG zum 1. Januar aufnehmen und der DMR mit zehn Prozent am Exportbüro beteiligt sein. Allerdings stellt auch DMR-Vizepräsident Jens Michow fest, dass „letztendlich alle Details der Beschlussfassung durch die Gründerversammlung vorbehalten“ seien. Vor wenigen Wochen hatte der DMR das Exportbüro noch komplett unter sein Dach holen wollen. Zu den Trägern von German Sounds sollen alle einschlägigen Organisationen und Institutionen der Musikwirtschaft zählen, darunter die Phonoverbände und der VUT. Zudem sollen noch die Vereinigungen der Textdichter und Komponisten ins Boot geholt werden. Auch die Standortfrage wird derzeit noch beraten: Neben den Favoriten Berlin und Hamburg sind auch München und Essen noch im Rennen. Zum Namen German Sounds kam es, da der Begriff „Musik-Exportbüro“ bereits geschützt ist.

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