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Musikbranche Schwedens überwindet Krise

Die Grammofon Leverantörernas Förening (GLF) meldete als schwedischer Arm der IFPI für das dritte Quartal des laufenden Jahres deutliche Zuwächse im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die ersten sechs Monate schloss die GLF noch mit einem Minus ab.

Die Grammofon Leverantörernas Förening (GLF) meldete als schwedischer Arm der IFPI für das dritte Quartal des laufenden Jahres deutliche Zuwächse im Vergleich zum Vorjahresquartal: Die Auslieferungen der Anbieter an den Handel legten um 19,7 Prozent auf nunmehr fast 380 Millionen Kronen – umgrechnet rund 80 Millionen Mark – zu. Auch die Zahl der ausgelieferten Produkte stieg um neun Prozent auf 6,6 Millionen Exemplare. Der Zuwachs beruht vor allem auf einem Plus von 17,4 Prozent nach Stückzahlen und von 22,5 Prozent nach Umsatz bei Lonplay-Titeln, der Singles-Markt schrumpfte dagegen weiter. Die ersten sechs Monate schloss die GLF noch mit einem Minus ab: Dabei gingen die Verkaufszahlen insgesamt um 14,3 Prozent zurück, Singles brachen nach Stückzahlen gar um 22 Prozent ein. Nach Umsätzen verzeichnete Schweden im ersten Halbjahr ein Minus von 12,6 Prozent.