Dem Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft gelangen kürzlich in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Unternehmen proMedia des früheren Bundesverbands-Justitiars Clemens Rasch und den Ermittlungsbehörden zahlreiche Schläge gegen die Piraterie. Einem Wuppertaler untersagte proMedia die Produktion und den Vertrieb illegaler Raubkopien. In einem Osnabrücker Geschäft konnten einige hundert Bootlegs beschlagnahmt werden. Außerdem stellten die Ermittler bei einer Hausdurchsuchung in Münster mehrere hundert Raubkopien sowie drei PC-Brenner sicher. Auf Flohmärkten in Bochum und Hamburg fielen osteuropäische Händler auf, die versuchten, Raubkopien an den Mann zu bringen. Die Polizei stellte daraufhin die Piratenware sicher und leitete ein Strafverfahren ein. Es kam zu Festnahmen, knapp eintausend Tonträger wurden beschlagnahmt. Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände, bewertet die Kooperation mit der Hamburger Firma positiv: „Die proMedia GmbH betreibt im Auftrag der Deutschen Landesgruppe der IFPI mit Nachdruck die Pirateriebekämpfung und erzielt konsequent Ermittlungserfolge. Musikpiraterie lohnt deswegen in Deutschland nicht.“
Musikbranche putzt Piraten weg
Dem Bundesverband Phono gelangen kürzlich in Zusammenarbeit mit der Hamburger proMedia und den Ermittlungsbehörden zahlreiche Schläge gegen die Piraterie. Zu Erfolgen kam es in Osnabrück, Münster, Bochum und Hamburg.






