Recorded & Publishing

Musikbranche drängt auf bessere Konditionen bei Games

Die Differenzen zwischen Musik- und Gamesbranche könnten sich in den kommenden Monaten verschärfen. Das Wortgefecht zwischen Warner Music und Activision Blizzard war wohl nur der Anfang. Auch andere Labels hoffen auf mehr Geld von den Spieleentwicklern.

Die Differenzen zwischen Musik- und Gamesbranche könnten sich in den kommenden Monaten verschärfen. Das Wortgefecht zwischen Warner Music und Activision Blizzard war wohl nur der Anfang. Auch andere Labels hoffen auf mehr Geld von den Spieleentwicklern. Gegenüber der „Los Angeles Times“ bestätigten mehrere Branchenvertreter, dass sie in Zukunft einträglichere Deals mit den Gamespublishern anstreben. Namentlich nennen lassen wollte sich indes keiner der Manager. Dafür verrieten sie dem Blatt hinter vorgehaltener Hand, welche Summen derzeit für Lizenzen bezahlt werden. Zwischen 10.000 und 25.000 Dollar pro Song erhalten die Rechteinhaber, wenn der Titel in einem Spiel wie „Guitar Hero“ oder „Rock Band“ Verwendung findet. In manchen Fällen zahlen die Gamesfirmen Activision Blizzard oder Harmonix/MTV auch eine Tantiemenpauschale von vier bis acht US-Cent pro Song und verkauftem Game.

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