Recorded & Publishing

Music Zone steigert sich

Die unabhängige britische Medienhandelskette Music Zone konnte im Weihnachtsgeschäft zufrieden stellende Umsätze erzielen. Im Jahresvergleich stieg der flächenbereinigte Saisonumsatz um 3,5 Prozent und hebt die Jahresbilanz auf ein dreistelliges Niveau.

Die unabhängige britische Medienhandelskette Music Zone konnte im Weihnachtsgeschäft zufrieden stellende Umsätze erzielen. Im Jahresvergleich stieg der flächenbereinigte Saisonumsatz in den fünf Wochen vor den Feiertagen um 3,5 Prozent. Music-Zone-Chef Steve Oliver zeigte sich angesichts der schwierigen Lage für den stationären Handel sowie die Konkurrenz durch Supermärkte und Internet „begeistert“ von den Ergebnissen.

An den letzten Tagen vor Weihnachten machte die Kette täglich mehr als eine Mio. Pfund (1,46 Mio. Euro) Umsatz – trotz vergleichsweise schwacher Veröffentlichungen, wie Oliver anmerkte. Zu den Toptiteln zählten CDs von Robbie Williams, Eminem, James Blunt, Westlife und Take That. Music Zone hatte zum Jahreswechsel 41 Filialen des insolventen Mitbewerbers MVC übernommen und verfügt inzwischen über 100 Niederlassungen mit mehr als 1000 Mitarbeitern. Dank des soliden Weihnachtsgeschäfts erwartet Music Zone nun einen Gesamtjahresumsatz von 105 Mio. Pfund (154 Mio. Euro) – 28 Prozent mehr als 2004.

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