Der amerikanische P2P-Dienstleister Nareos arbeitet künftig mit der Garchinger m2any GmbH zusammen. Die Tochterfirma des Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie liefert den Filter für das legale Filesharingsystem, das kommerziellen P2P-Tausch in Mobilfunknetzen ermöglichen wird. m2any ist Inhaber der AudioID-Technologie des Fraunhofer Instituts.
Diese ist Teil des MPEG-7-Standards und dient der Identifikation von Tonmaterial. Dabei werden Audiodaten automatisch erkannt und damit verbundene Informationen wie z.B. Songtitel oder der Künstlername in Echtzeit bereitgestellt. Mit diesen Audio-Fingerabdrücken will die von Nareos entwickelte Mobilanwendung PeerBox Mobile die mobile Suche nach lizenzierten Musik, Video- und Bilddateien in P2P-Netzen wie eDonkey oder Gnutella möglich machen. Illegal angebotene Dateien werden durch die Kooperation herausgefiltert.
Nach Angaben von Nareos verwenden bereits Testnutzer in mehr als 100 Ländern dieses System. Unter anderem liefert der deutsche Digitalvertrieb Zebralution Inhalte für dieses Angebot, das noch auf einen Regelbetrieb wartet.





