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Motor FM und „Netzeitung“ erhalten Zuschlag

Der Plan von Motor FM und „Netzeitung“ ist aufgegangen: Ihr gemeinsames Radiokonzept überzeugte die Medienanstalt Berlin-Brandenburg und erhielt den Zuschlag für die freie Hauptstadt-Frequenz. Bereits ab Februar soll nun 100,6 Motor FM auf Sendung gehen.

Der Plan von Motor FM und „Netzeitung“ ist aufgegangen: Ihr gemeinsames Radiokonzept überzeugte die Medienanstalt Berlin-Brandenburg und erhielt den Zuschlag für die freie Hauptstadt-Frequenz 100,6. Bereits ab Februar soll der neue Sender sein Programm starten. „100,6 Motor FM, wie der neue Sender heißt, wird jede Menge Information mit neuer Musik mit Ecken und Kanten verknüpfen“, teilten die Betreiber mit.

Der Schwerpunkt liege dabei auf der „Verbindung zum Internet, neuen Technologien und dem politischen beziehungsweise wirtschaftlichen Geschehen“ in Berlin. Zum Sendestart werde allerdings das Programm von Motor FM, wie es bislang über Internet und Satellit zu empfangen war, übernommen. Die „Netzeitung“ liefert von Beginn an Nachrichten- und Informationsinhalte. Die Entwicklung hin zum angekündigten „innovativen Programm“ solle danach stufenweise erfolgen.

U.a. mit Podcasts, Downloads wollen Plattform für regionale Musikwirtschaft um Tim Renner, Markus Kühn und Mona Rübsamen und die zum norwegischen Medienkonzern gehörende Netzeitung Beteiligungs GmbH neue Erlösmodelle für den Rundfunk testen. Bei der Vergabe hatte sich ihre Kooperation gegen über dreißig andere Bewerber durchgesetzt.

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