Am 12. Februar beenden die Wettbewerbshüter der EU die erste Prüfphase der Fusion von Sony und BMG. Die Entscheidung von Wettbewerbskommissar Mario Monti für eine genauere Untersuchung scheint festzustehen. Sony-Chef Andrew Lack und BMG-Boss Rolf Schmidt-Holtz müssen demnach voraussichtlich noch bis zu vier weitere Monate auf eine endgültige Entscheidung der EU-Behörden warten. Im Zentrum der Bedenken der Wettbewerbshüter stehen die auch von Mitbewerbern der beiden fusionswilligen Majors vorgebrachten Sorgen über die künftige Marktmacht Sony BMGs sowie die möglicherweise wettbewerbsfeindliche Verzahnung der bestehenden Interessen beider Konzerne in den Bereichen Hardware und Medien mit der dann weltweit zweitgrößten Macht im Musikgeschäft. Trotzdem gibt es auch ein positives Signal aus Brüssel: Am 11. Februar genehmigte die EU-Kommission bereits einen Mega-Merger, allerdings im Fluggeschäft. Dort dürfen sich die beiden Unternehmen Air France und KLM zur künftig größten Fluggesellschaft Europas zusammenschließen.
Monti schaut Sony BMG weiter auf die Finger
Am 12. Februar beenden die Wettbewerbshüter der EU die erste Prüfphase der Fusion von Sony und BMG. Die Entscheidung von Wettbewerbskommissar Mario Monti für eine genauere Untersuchung scheint festzustehen.






