Recorded & Publishing

momag.net stellt Betrieb ein

Der Branchendienst momag.net gibt nach zwei Jahren auf und stellt zum 31. März seinen Premium Service ein. Erst vor einem halben Jahr hatten die Macher ihr Angebot zu einem Bezahldienst für Abonnenten umgebaut.

Der Branchendienst momag.net gibt nach zwei Jahren auf und stellt zum 31. März seinen Premium Service ein. Erst vor einem halben Jahr hatten die Macher ihr Angebot zu einem Bezahldienst für Abonnenten umgebaut. „Leider haben wir es in dieser Zeit nicht geschafft, die ‚kritische Masse‘ an zahlenden Abonnenten zu erreichen,“ erklärten die momag-Macher Amke Block, René Kius und Eckehart Röscheisen in einem Schreiben an ihre Abonnenten: „Die Erträge und der Aufwand stehen in keinem sinnvollen Verhältnis.“ Aus diesem Grund sieht sich das Trio „außerstande, auch in Zukunft momag.net in der gewohnten Qualität fortzuführen.“ Bei Block, Kius und Röscheisen stehen nun berufliche Veränderungen an, über die allerdings noch keine weiteren Informationen bekannt gegeben wurden. Zuletzt verantworteten Block und Röscheisen die Gestaltung und den Aufbau der Website und der Corporate Identity des deutschen Musikexportbüros, GermanSounds. Die drei sind aber bis auf weiteres unter den bekannten E-Mail-Adressen zu erreichen.