Die Marktforscher bestätigen die Branche in ihren Erwartungen für die Zukunft des mobilen Musikvertriebs. Bis 2010 werden Europäer über 520 Mio. Euro für mobile Downloads und zusätzlich 980 Mio. Euro für Mastertones ausgeben, prognostiziert die britische Firma Generator. Diese insgesamt 1,5 Mrd. Euro werden am Ende des Jahrzehnts 15 Prozent des gesamten europäischen Musikumsatzes ausmachen; in diesem Jahr beträgt der Anteil dieses Segments erst 3,4 Prozent.
Generator-Analyst Andrew Sheehy erwartet, dass bis dahin die meisten Handys ebenso gute Digitalplayer sein werden wie die heutigen Stand-alone-Geräte. Zuzüglich aller anderen digitalen Verkaufsformen wird der Umsatzanteil der nichtphysischen Musikprodukte im Jahr 2010 rund 39 Prozent oder 3,9 Mrd. Euro des europäischen Gesamtkuchens ausmachen, so Sheehy; im laufenden Jahr sind es erst 4,4 Prozent.





