Recorded & Publishing

Mobiles Musikgeschäft steckt im Funkloch

Die ganz große Euphorie rund ums mobile Musikgeschäft ist längst abgeklungen. Das belegen erneut jüngste Zahlen des Hightechverbands Bitkom, der für das Jahr 2009 bei mobilen Songdownloads ein Umsatzminus von 20 Prozent ausweist.

Die ganz große Euphorie rund ums mobile Musikgeschäft ist längst abgeklungen. Das belegen erneut jüngste Zahlen des Hightechverbands Bitkom, der für das Jahr 2009 bei mobilen Songdownloads ein Umsatzminus von 20 Prozent ausweist. Rund sechs Millionen Songs seien in Deutschland direkt auf Mobiltelefone heruntergeladen worden, etwa genau so viele wie im Vorjahr. Die Anbieter hätten damit rund sieben Millionen Euro eingenommen, lassen die Lobbyisten zudem auf Basis von GfK-Zahlen wissen. Vor Jahresfrist waren es noch rund neun Millionen Euro. Die Umsatzeinbußen dürften unter anderem dem Zusammenwachsen der Online- und Mobilplattformen geschuldet sein, das den Preis für Mobildownloads erodieren lässt: Nach Bitkom-Informationen sank der Durchschnittspreis von 1,33 Euro im Jahr 2008 zuletzt um zwölf Prozent auf nunmehr noch 1,17 Euro im Jahr 2009.

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