Den Auftakt zu „Laut gegen Nazis“ markiert eine Pressekonferenz am 18. August in Hamburg, an der unter anderem Schauspieler Peter Lohmeyer, Smudo von den Fantastischen Vier und Sängerin Jeanette teilnehmen werden. Zwei Tage später folgt die erste Veranstaltung im bayerischen Wunsiedel mit einem kleineren Line-up, bevor am 8. September in Hamburg der offizielle Auftakt zur Tournee auf dem Plan steht. Acts wie Extrabreit, Afrob, Revolverheld und Chocolate Rockets werden bei den Konzerten auf der Bühne stehen. Headliner in Hamburg sind Silbermond. In Berlin, wo am 18. November das Abschlusskonzert stattfindet, übernimmt Jeanette diese Position – für die Berliner Sängerin der einzige Live-Auftritt überhaupt in diesem Jahr. Neben Metropolen wie Köln, München oder Stuttgart gastiert „Laut gegen Nazis“ auch in kleineren Orten.
„Mit den Einnahmen aus den Konzerten in Großstädten ermöglichen wir die Gastspiele an Brennpunkten wie Wurzen, Pößneck oder Wunsiedel“, sagt Projektleiter Jörn Menge von Dezibel Promotion. Ziel sei es, die größtmögliche Aufmerksamkeit für das Anliegen der Aktion zu erzielen. „Wir wollen auch junge Leute unterstützen, die sich in ihren Heimatorten gegen Rechtsextremismus engagieren“, erklärt der Organisator. Alle Acts bei „Laut gegen Nazis“ treten ohne Gage auf, selbiges gilt für die prominenten Paten wie Smudo, Lohmeyer, TV-Moderator Johannes B. Kerner oder Grünen-Chefin Claudia Roth, die an einzelnen Tourneestationen präsent sein werden. Drei Euro von jedem verkauften Ticket gehen an die Amadeu Antonio Stiftung, die Projekte gegen Rechtsextremismus und rechte Gewalt fördert.
Als Medienpartner unterstützen Viva und MTV die Aktion. Edgar Medien hat 550.000 Postkarten produziert, die in 48 Städten verteilt werden. Begleitend zur Tournee erscheint am 22. August bei Membran International Music eine Hörbuch-Reihe. Hier lesen die Aktions-Paten Werke, die unter den Nationalsozialisten verboten waren.






