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Mit Peter Hofmann verließ ein imposanter Heldentenor die Bühne

Was für eine imposante Erscheinung, was für ein begnadeter Sänger war er einst. Als der Tenor Peter Hofmann Ende November in Wunsiedel an einer Lungenentzündung verstarb, erinnerte sich die Musikwelt wieder an den Heldentenor und daran, wie nah Aufstieg und Fall beieinander liegen.

Als Hofmann 1976 bei den Bayreuther Festspielen als Siegmund triumphierte, hatte die Klassikwelt ihren ersten Rockstar. Der ehemalige Zehnkämpfer mit Bundeswehrausbildung war mit seinem hünenhaften Körper und seinen blonden Locken damals erst 32 Jahre alt. Und er glänzte nicht nur in der „Walküre“ des „Jahrhundert-Rings“ von Pierre Boulez, er galt auch als „schönster Lohengrin aller Zeiten“ und triumphierte als Tristan, Parsifal und als Walther von Stolzing in den „Meistersingern von Nürnberg“.

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