Der Schulterschluss zwischen der Independent-Organisation Impala und der Warner Music Group sorgt vor allem in Großbritannien weiter für Ärger: Nun kritisieren die Anwälte des britischen Dance-Imperiums Ministry of Sound in einem Schreiben eine Vertraulichkeitsvereinbarung, die den Teilnehmern eines Dringlichkeits-Meetings des britischen Indie-Verbands AIM im Vorfeld der Diskussion vorgelegt wurde.
MoS-Chef Lohan Presencer, der bereits nach Bekanntwerden des Deals zwischen Impala und Warner seinen Austritt aus dem Verband AIM angekündigt hatte, verließ die Sitzung aber, als er die Verschwiegenheitserklärung unterzeichnen sollte. Wenn Warner wirklich eine Einigung mit den Independents im Zusammenhang mit einer Übernahme EMIs und ohne Einbindung der Europäischen Kommission wollen würde, dann müssten die Details des Übereinkommens auch offen diskutiert werden, ließ eine Kanzlei im Auftrag von Ministry of Sound mitteilen.
Das Dringlichkeits-Meeting der britischen Indies war am 1. März ohne endgültigen Beschluss beendet und die weitere Diskussion auf ein turnusgemäßes Treffen in der kommenden Woche verschoben worden. Während neben Ministry od Sound in UK bereits ein zweiter Indie aus Protest gegen das Abkommen seinen Austritt aus dem nationalen Verband angekündigt hat, stellte sich der Vorstand des deutschen VUT geschlossen hinter das Projekt.





