Microsofts Partner im Digitalplayer- und Downloadmarkt müssen sich zwar auf zusätzliche Konkurrenz in Form der neuen Zune-Plattform einstellen, doch der Softwareriese werde seine Kunden nicht im Regen stehen lassen, hieß es nun. Entertainmentchef Robbie Bach bat zudem um Geduld: Apples Vormacht werde man nicht so schnell brechen können.
Bei Microsoft denke man diesbezüglich in einem Zeitrahmen von drei bis fünf Jahren. „Das ist eine Aufgabe, die Zeit benötigt. Das lässt sich nicht mit einer sechsmonatigen Initiative erreichen“, sagte Bach. Um tatsächlich ein Gegengewicht zu iPod und iTunes zu erzeugen, werde man in den kommenden Jahren „mehrere hundert Millionen Dollar“ investieren, erklärte der bei Microsoft zuständige Abteilungsleiter für das Zune-Projekt. Der erste Player werde noch in diesem Jahr auf dem US-Markt erhältlich sein. Später sollen weitere Geräte und andere Märkte hinzukommen. Dabei werde man aber weiter seine PlaysForSure-Plattform unterstützen.
Die bestehenden Partnerschaften mit Firmen wie Napster, iRiver, Yahoo! Music oder Samsung würden Bestand haben. Zune hingegen werde ein eigenständiges System werden: „Wir führen diese Marke ja nicht ein, um das Gleiche zu machen wie alle anderen.“






