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Michael Wendler im Gespräch: „Es ist einfach geil, dass es Michael Wendler gibt“

Michael Wendler gehört zu den Galionsfiguren der neuen Schlagerbewegung – seit drei Jahren spielt er jährlich vor über 10.000 Fans in der Oberhausener Arena. Zugleich ist er eine schillernde Persönlichkeit, die kein Blatt vor den Mund nimmt. So provozierte er im Gespräch mit MusikWoche-Redakteur Dietmar Schwenger mit selbstbewussten Thesen zu seiner Rolle im boomenden Schlagergeschäft.

MusikWoche: Wie kamen Sie zum Titel „König des Pop-Schlager“? Michael Wendler: Ich habe schon oft erlebt, dass mir meine sogenannten Kollegen gute Ideen klauen, deswegen habe ich mir die Begriffe „König des Pop-Schlagers“ und auch „Pop-Schlager“ beim Deutschen Patentamt schützen lassen. Denn diese Bezeichnung triff ziemlich genau den Stil, den ich mache. Das ist eben nicht jener Schlager von früher, bei dem sich die meisten zuletzt nur noch den Finger in den Hals gesteckt haben. Ich habe stattdessen in den vergangenen Jahren versucht, den Schlager neu zu definieren. Wenn man die aktuellen Erfolge des Schlagers sieht, dann ist das mit Sicherheit auch auf meine Leistung zurückzuführen, weil ich so stark für den Schlager gekämpft und mir vorgenommen hatte, ihn wieder ganz nach oben zu bringen.

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