Die Wahrscheinlichkeit, dass Michael Jackson seine Hälfte an Sony/ATV Music Publishing abgeben muss, steigt. US-Medienberichten zufolge hat Jacksons Hauptgläubiger – die Bank of America – zwei Darlehen an einen privaten Hedge Fonds verkauft. Der Sänger schuldete der Bank of America angeblich 270 Mio. Dollar, die Verantwortlichen beim Kreditinstitut hatten ihm in den letzten Wochen Möglichkeiten zur Umschuldung aufgezeigt, die u.a. den Verkauf eines Großteils seiner Verlagsassets umfassten. Nach der Weigerung Jacksons, auf diesen Vorschlag einzugehen, verkaufte die BoA die beiden Kreditverträge zusammen mit den zugehörigen Sicherheiten an den Hedge Fonds der Fortress Investment Group, berichten CNN und Fox News. Als Sicherheiten für diese Kredite hatte Jackson bereits 2001 seinen 50-prozentigen Anteil an Sony/ATV sowie seinen eigenen Verlag MiJac hinterlegt.
Sollte Jackson seine Schulden nun nicht fristgerecht begleichen, droht ihm der Verlust dieser Verlagsanteile, zu denen auch der Großteil der Beatles-Songs zählen. Dem Vernehmen nach läuft einer der Darlehensverträge Ende des Jahres aus. Glaubt man den Aussagen eines sachverständigen Buchhalters, der jüngst im derzeit laufenden Prozess gegen Jackson aussagte, dürfte der King of Pop nur schwerlich in der Lage sein, die vereinbarten Zahlungsziele einzuhalten: Wirtschaftsprüfer John Duross O’Bryan informierte das Gericht, dass Jackson jährlich 20 bis 30 Mio. Dollar mehr ausgibt, als er einnimmt. Der Sänger habe insgesamt Verpflichtungen in Höhe von 415 Mio. Dollar.






