Nach der Krisensitzung bestätigte der erweiterte Vorstand von Vivendi Universal (VU) Jean-Marie Messier als CEO des Konzerns. Nach dem spekulierten französische Medien erneut über eine Entmachtung Messiers. VU-Sprecher Alain Delrieu sagte, der Verwaltungsrat stehe „absolut“ hinter dem CEO. Insider vermuteten, dass Arnault zurücktrat, um nicht in eine Bilanzaffäre verwickelt zu werden. Seinen Posten übernimmt nun Dominique Hoenn, Manager bei der Bank BNP Paribas. Außerdem beteuerte der VU-Vorstand, dass am Plan zum Schuldenabbau festgehalten werde. Noch in diesem Jahr sollen aus 19 nur noch 15 Milliarden Euro Miese werden. Auch die Liquidität des Konzerns sei gesichert: Es gebe noch 3,3 Milliarden Euro nicht abgerufener Kreditlinien und 912 Millionen Euro an Barmitteln.
Messier kann sich erneut behaupten
Nach einer Krisensitzung bestätigte der erweiterte Vorstand von Vivendi Universal Jean-Marie Messier als CEO des Konzerns. Zudem gelobte man Schuldenabbau.






