Recorded & Publishing

Merci, Udo: Es war ein totales Management

Vor 45 Jahren lernten sich der Journalist Paul Sahner und der junge Künstler Udo Jürgens in einer Schwabinger Wohnung kennen, woraus sich eine freundschaftliche Beziehung entwickelte. Nach dem Tod des Entertainers am 21. Dezember 2014 begann Sahner die Arbeit an seinem Buch „Merci, Udo!“, das am 22. Januar erscheint. MusikWoche bringt daraus – mit freundlicher Genehmigung des Herder-Verlags – einen Vorabdruck mit einem Beitrag von Hans R. Beierlein.

Kurz nach dem Tod von Udo Jürgens rief ich Hans R. Beierlein an, fünfundachtzigjährig und erster Manager des Entertainers. Beierlein war für Jürgens das, was „Colonel“ Tom Parker für Elvis war: der robuste Mann, der die Künstlerseele zu Erfolg und Glück peitschen musste. Obwohl das mit dem Glück so oder so gesehen werden kann. Erfolg stimmt jedoch auf jeden Fall. Und davon hat auch Beierlein profitiert, sein Vermögen wurde kürzlich auf 250 Millionen Euro geschätzt. Später aber gab es eine schmutzige Scheidung zwischen Seele und Seher, und ein nächster Bewerber hatte längst angeklopft: Freddy Burger. Hans Beierlein, tief geschockt vom plötzlichen Tod seines Buddys, bat um Bedenkzeit, als ich bei ihm um eine persönliche Udo-Jürgens-Einschätzung nachfragte. Er wolle es sich überlegen, bisher hätte er alle diesbezüglichen Wünsche abgelehnt. Doch über Weihnachten zog sich der frühere Journalist in sein Haus am Schliersee zurück – und schrieb diesen Text:

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