Die in der so genannten VAT-Coalition vereinten Verbände der Musikwirtschaft wollen in einem gemeinsamen Brief an die Finanzminister der EU-Mitgliedsstaaten erneut die Senkung der Mehrwertsteuer auf Tonträger auf EU-Ebene ins Gespräch bringen. Wie Francine Cunningham vom Brüssler IFPI-Büro im Gespräch mit musikwoche erläuterte, werde das Schreiben derzeit von den Mitgliedern der VAT-Coalition abgesegnet. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, wollen Vertreter der VAT-Coalition ihr Anliegen außerdem am kommenden Wochenende im italienischen Stresa am Lago Maggiore vortragen. Dort halten die 15 Finanzminister der EU-Mitglieder am 12. und 13. September ein informelles Treffen ab. Am 13. September werden dort voraussichtlich Patrick Zelnick (Naive) und Richard Constant (General Council Universal Music) sowie eventuell Enzo Mazza als Generaldirektor des italienischen Branchenverbands FIMI bei einem Presse-Frühstück das Anliegen der Musikbranche vortragen. Laut Cunningham wollen die Mitglieder der VAT-Coalition auch künftig jede Gelegenheit nutzen, eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Tonträger in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, auch wenn sich die Finanzminister bei ihrem Treffen voraussichtlich eher mit Themen wie der Verletzung der Stabilitätskriterien durch Deutschland und Frankreich befassen werden.
Mehrwertsteuer auf CDs erneut im Fokus
Die in der VAT-Coalition vereinten Verbände der Musikwirtschaft wollen in einem Brief an die EU-Finanzminister erneut die Senkung der Mehrwertsteuer auf Tonträger ins Gespräch bringen. Außerdem wollen sie ihr Anliegen den Ministern am kommenden Wochenende vortragen.






