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Mehr Teilnehmer beim Amsterdam Dance Event

Mit rund 1300 Fachbesuchern konnte das Amsterdam Dance Event, das am 23. Oktober zu Ende ging, laut ersten Einschätzungen der Veranstalter erneut geringfügig zulegen.

Mit rund 1300 Fachbesuchern konnte das Amsterdam Dance Event, das am 23. Oktober zu Ende ging, laut ersten Einschätzungen der Veranstalter erneut geringfügig zulegen. Inhaltlich dominierten Fragen zur Profitabilität von neuen digitalen Vermarktungs- und Promotionkanälen die dreitägige Messe, bei der in diesem Jahr eine starke deutsche Präsenz auffiel.

So stammten mit den Reden von Kontor-Chef Jens Thele und Ex-Kraftwerk-Mitglied Karl Bartos gleich zwei der drei Keynote-Speeches von deutschen Delegierten. Auch bei den Branchenpanels brachte sich die deutsche Szene zu Gehör: „Groove“-Chefredakteur Heiko Hoffmann moderierte eine Fachrunde zum Thema „New Music, Sounds, Inspiration & Technology“, der einstige A&R-Manager von Warner/Chappell, Martin Unger, leitete das Panel „The Art Of A&R“ und musikwoche-Redakteur Dietmar Schwenger ging der Frage nach, welche Rolle MP3-Promotion in Zukunft spielen wird.

Bei der parallel zum Amsterdam Dance Event im gleichen Gebäude stattfindenden Messe Live Dance Music Conference stand die europaweite Vernetzung der Veranstalter im Mittelpunkt der Meetings und Panels. Viel Zuspruch fand auch das Abendprogramm, bei dem erstmals über 300 verschiedene Acts in 25 Clubs auftraten. Hier gehörten die Sets von Deep Dish, Alter Ego, Munk, Ellen Allien, Mylo, Ricardo Villalobos, Sharam Jey, Luke Slater und Joey Beltram zu den Höhepunkten des Events.

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