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Mehr Partygäste beim ersten Duisburger DJ Meeting

Mit 3500 Besuchern ziehen die Veranstalter des DJ Meetings, das erstmals in Duisburg über die Bühne ging, ein positives Fazit. Bei den DJ Meeting Awards gehörte Paul van Dyk zu den Gewinnern des Abends.

Mit insgesamt 3500 Besuchern ziehen die Veranstalter der 17. Ausgabe des DJ Meetings, das am 16. Mai erstmals im Duisburger Delta Musikpark über die Bühne ging, ein positives Fazit. „Wir sind sehr zufrieden“, erklärt Caba Kroll, Geschäftsführer der veranstaltenden Agentur Al2gether.

„Unser neues Konzept ist aufgegangen, wir haben Zuwächse bei den Ausstellern, auch wenn die Anzahl der Fachbesucher etwas zurückgegangen ist“, ergänzt Krolls Ko-Veranstalter Klaus Fröhlich, Geschäftsführer K.F. Entertainment. Vor allem überregionale DJs hätten dieses Mal den Weg ins Ruhrgebiet gescheut, weil sie laut den Veranstaltern erst die Reaktionen auf die neu konzipierte Messe abwarten wollten. Die Fachbesucher, die angereist waren, hätten laut Kroll vor allem die neue Location gelobt, die mehr Möglichkeiten für Kommunikation und Entspannung biete.

Bereits am Nachmittag erfreute sich ein Workshop, den der Bund der Deutschen Tanzbetriebe und der Berufsverband Discjockey ausgerichtet hatte, regen Zuspruchs. Der NRW-Minister für Umwelt und Naturschutz, Eckhard Buhlenberg, sprach ein Grußwort, während knapp 150 DJs den so genannten DJ-Führerschein ablegten.

Das von MusikWoche als Medienpartner betreute Panelprogramm dauerte von 17 bis 21 Uhr. Paul van Dyk erklärte in der Runde zur digitalen Technologie, wie der Umgang mit digitalen Mixgeräten die DJ-Kultur kreativ verändert habe. In seiner Keynote Speech berichtete der DJ und Produzent Alex Christensen von seiner Zeit mit U 96, aber auch von seinen neueren Projekten – unter anderem von seiner Zusammenarbeit mit Paul Anka. Sehr gut besucht waren auch die abschließenden zwei Runden, in den Stefan Dabruck, A&R Manager Superstar Entertainment, und Woody van Eyden, Geschäftsführer Music & Artist Agency, mit markanten Worten die DJ-Gemeinde vor Engstirnigkeit und Halbherzigkeit warnten.

Den Abschluss des Konferenzprogramms bildete der GEMA-Talk, für den wieder GEMA-Kommunikationsleiter Hans-Herwig Geyer, angereist war. Er berichtete von den Erfolgen, den die GEMA in Zusammenarbeit mit media control mit der Black Box seit dem vergangenen Jahr erzielt habe. Dadurch sei die werkgenaue Erfassung des in Clubs gespielten Repertoires möglich geworden, wodurch sich die Ausschüttungen für Autoren aus dem Dance-Bereich stark erhöht hätten.

Bei den DJ Meeting Awards erhielt Paul van Dyk eine Ehrung als bester Trance-DJ und auch sein Label Vandit wurde als bestes Trance-Label ausgezeichnet. Weitere Gewinner waren unter anderem das Label Superstar Recordings, die DJs Chris Liebing, ATB, die Disco Boys, Moonbootica, Gary D. und Tiesto. Und auch Moderator Tillman Uhrmacher erhielt für seine Verdienste um Dance-Musik in den Medien einen Ehrenpreis.

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