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Megastores machen Minus

Der Handelsarm des Virgin-Firmenimperiums von Sir Richard Branson schreibt rote Zahlen: Im Laufe der vergangenen zwei Jahre fuhren die Virgin Megastores weltweit Verluste in Höhe von 269 Mio. Pfund oder 391 Mio. Euro ein.

Der Handelsarm des Virgin-Firmenimperiums von Sir Richard Branson schreibt rote Zahlen: Im Laufe der vergangenen zwei Jahre hätten die Virgin Megastores weltweit Verluste in Höhe von 269 Mio. Pfund oder umgerechnet rund 391 Mio. Euro eingefahren, heißt es in britischen Medienberichten. Als Grund nannte John Jackson, Chairman des Handelsarms, vor allem den harten Preiskampf mit Supermarktketten wie Asda und Tesco, der die Verkaufszahlen und die Margen gedrückt hat. Diese Wettbewerbssituation mache Virgin zu schaffen, räumte Jackson ein. Außerdem trugen Restrukturierungskosten und Ladenschließungen sowie eine strategische Rückstellung in Höhe von 31 Mio. Pfund zu den Verlusten bei. Laut Jackson verbuchte die Handelskette aber nach 18 Wochen des neuen Geschäftsjahres mit flächenbereinigten Umsätzen auf Vorjahresniveau ein zufrieden stellendes Ergebnis.

Allerdings scheint sich der Verkauf von CDs und DVDs für die Virgin-Gruppe zunehmend zum Zuschuss- oder Abschreibungsgeschäft zu entwickeln: So rechnet der „Guardian“ vor, dass die Virgin Megastores in den vergangenen beiden Jahren bei ihren Schwesterfirmen Schulden in Höhe von 287 Mio. Pfund oder umgerechnet 417 Mio. Euro machen mussten, um liquide zu bleiben.

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