Im Rechtsstreit um Xavier Naidoos Frühwerk „Seeing Is Believing“ hat sich die Tonträgerfirma Megaphon Music zu Wort gemeldet. Wie musikwoche am 28. Mai berichtete, hatte Xavier Naidoo am Tag der Veröffentlichung die CDs mit einer Einstweiligen Verfügung beschlagnahmen lassen. Naidoo sah mit dem Release von „Seeing Is Believing“ persönliche Rechte verletzt. In einem Statement der Rechtsanwälte Scheuermann Westerhoff Strittmatter, die Megaphon Music und die Produzentin des Albums, Nicole Dürr, vertreten, wird ein anderes Bild gezeichnet: Demnach räumte Naidoo im Jahr 1993 mit einem Künstlerexklusivvertrag unbeschränkte Rechte zur Veröffentlichung der Aufnahmen ein. Naidoos Anwälte hätten versucht, eine Rückübertragung der Rechte zu erreichen und nach dem Scheitern der Verhandlungen eine Einstweilige Verfügung erwirkt. „Wir erwarten, dass in der mündlichen Verhandlung die vorläufige gerichtliche Entscheidung wieder aufgehoben wird“, so die Anwälte von Megaphon Music.
Megaphon Music wehrt sich
Im Rechtsstreit um Xavier Naidoos Frühwerk „Seeing Is Believing“ hat sich die Tonträgerfirma Megaphon Music zu Wort gemeldet.






