Die Medienkommission der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) beschäftigt sich heute mit den Vorwürfen gegen den Musiksender Viva. Dabei will die Komission, eine Abteilung der LfM unter der Leitung von Wolfgang Hahn-Cremer, vor allem die medienpolitische Dimension des Falles und Fragen zur redaktionellen Unabhängigkeit untersuchen. Auch wenn die Vorwürfe aus einem „Spiegel“-Artikel, der Viva und Universal geheime Absprachen über die Playlist anlastete, mittlerweile weitestgehend entkräftet sind, will die LfM auch grundsätzliche Fragen erörtern. Wie aus Insiderkreisen vorab zu erfahren war, ist mit Sanktionen gegen den Kölner Musiksender jedoch nicht zu rechnen. So erklärte Dr. Stefan M. Grüll, der medienpolitische Sprecher der FDP, dass Universal und Viva lediglich „etwas ungeschickt“ vorgegangen seien.
Medienkommission untersucht Vorgänge bei Viva
Die Medienkommission der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) beschäftigt sich heute mit den Vorwürfen gegen den Musiksender Viva.






