Die Geschäftsführung der Media-Saturn-Holding bezog am 22. Oktober Stellung zu den gegen sie im Zusammenhang mit der Selbstanzeige eines früheren Geschäftsführers erhobenen Anschuldigungen: „Wir verwahren uns gegen den Vorwurf der Steuerhinterziehung, der Bilanzfälschung und des Versicherungsbetrugs“, heißt es in der Erklärung. Die Unternehmensleitung habe erst aus der Presse von der Strafanzeige erfahren, die Wolfgang Dunkel, bis September 2001 Geschäftsführer des MediaMarkts in Berlin-Hohenschönhausen, stellte. Nun weisen die Ingolstädter den im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ erweckten Eindruck zurück, dass der Konzern Steuerhinterziehung, Bilanzfälschung und Versicherungsbetrug systematisch betrieben habe. Die Geschäftsführung der Holding unterstreicht, dass die Bilanzen der zur Gruppe zählenden Unternehmen ordnungsgemäß aufgestellt seien und allen handels- und steuerrechtlichen Vorschriften entsprächen. Zudem liege die Leitung der einzelnen Märkte, die in Form selbstständiger Gesellschaften geführt werden, bei den vor Ort ansässigen Geschäftsführenden Gesellschaftern, und nicht bei der Holding. Einzelfälle, wie zum Beispiel in Berlin/Hohenschönhausen, habe die interne Revision erkannt. Die in diesem Fall aufgetretene Steuerschuld sei bilanziell und steuerlich korrekt verbucht und das Anstellungsverhältnis mit Dunkel unverzüglich beendet worden.
Media-Saturn weist Anschuldigungen zurück
Die Geschäftsführung der Media-Saturn-Holding bezog am 22. Oktober Stellung zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen der Steuerhinterziehung, der Bilanzfälschung und des Versicherungsbetrugs.





