Mit knapp zwei Mio. Besuchern – die Polizei sprach von nur einer Mio. – hatte das Kölner Ringfest im vergangenen Jahr einen kritischen Punkt erreicht. In der Presse las man von „halbierten Besucherzahlen“, „Prollmeile“ und „Ballermann“. Von 26. bis 28. August will das Festival mit einer leicht abgespeckten Version den ursprünglichen Charme des Ringfests zurückerobern.
Laut Veranstalter Media Kultur Köln wird es in diesem Jahr nur noch drei zentrale Bühnen geben: auf dem Friesenplatz (RTL), der Christophstraße (Sony) und dem Mediapark (WDR). Bei den Konzerten soll Talentförderung wieder im Mittelpunkt stehen: Konzerte von Kettcar, Die Happy, Clueso, Culcha Candela, Die Firma, Glashaus, aber auch Stefan Gwildis und Götz Alsmann entsprechen dem neuen Ansatz.
Zudem soll der Bereich Computerspiele ausgebaut werden, und ganz neu ist eine kleine Bühne zum Thema Hörbuch. Mitmach- und Infoangebote des AIM KoordinationsCentrums runden das Angebot ab: Unter dem Stichwort „Generation M“ können Besucher Kameraarbeit, Game-Design, Schnitt oder Bühnentechnik ausprobieren.





