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Media Control reagiert auf Manipulationsvorwürfe

In der vergangenen Woche berichtete die Zeitschrift „Max“ über Charts-Manipulationsversuche der Künstler Bernhard Brink und Jeanette Biedermann. Nun meldet sich Media Control zu Wort und weist auf eine Verwechslung hin.

In der vergangenen Woche berichtete die Zeitschrift „Max“ über der Künstler Bernhard Brink und Jeanette Biedermann. Nun meldet sich Charts-Ermittler Media Control zu Wort und weist auf eine Verwechslung hin. „Max“ hatte berichtet, dass das Management durch gezielte CD-Käufe den neuen Veröffentlichungen der Künstler auf unlauterem Weg in die Top-100-Singles-Charts verholfen habe. Dazu erklärt Media-Control-Chefin Ulrike Altig: „Die Zeitschrift hat die Charts mit dem Daily Report verwechselt“. Tatsächlich ist Bernhard Brinks Titel „Es ist niemals zu spät“ nämlich nie in die Top-100-Liste eingezogen – er erreichte lediglich eine Notierung in den täglichen Trend-Charts. Dass es bei den Charts immer wieder zu Manipulationsversuchen komme, sei nichts Ungewöhnliches, so Altig weiter. Derartige Versuche habe Media Control in den letzten Jahren immer wieder festgestellt. Man sei aber durch umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen gegen derartige Manipulationen geschützt.