Was in der Gerüchteküche seit Monaten brodelt und musikwoche bereits am 20. Mai berichtete, ist jetzt Gewissheit: Die amerikanische Traditionsplattenfirma MCA Records wird aufgelöst und in Geffen A&M Records integriert. Der Labelname verschwindet ebenfalls. Mit der Umstrukturierung werden auch zwischen 50 und 100 Mitarbeiter von MCA Records ihre Arbeit verlieren, spekulieren Brancheninsider. Sicher scheint, dass künftig Jonathan Schur, President von Geffen Records, die Verantwortung für die verbleibenden MCA-Mitarbeiter und die Künstler des Labels übernehmen wird. Schur berichtet direkt an Jimmy Iovine, Chef der Interscope Geffen A&M Division. Unter den Gekündigten sind unter anderem CFO Paul Satenstein, Senior Vice President A&R Gary Ashley und Vice President of Sales, Mike Regan. MCA existiert als Labelname seit den zwanziger Jahren und wird schon bald nur noch als Teil des Labelnamens MCA Nashville, unter dem MCA sein Countryrepertoire veröffentlichte, erhalten bleiben. Allgemein wird erwartet, dass Schur in den nächsten Tagen mit einer offiziellen Erklärung zur Integration von MCA in Geffen an die Öffentlichkeit gehen wird.
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