Musicload ist die bekannteste Marke unter den Onlinemusikdiensten im Internet. Einer Internet-repräsentativen Studie des Kölner Markt- und Meinungsforschungsunternehmens Smart Research zufolge kennen 65,1 Prozent der Internetnutzer das Angebot von T-Online. Dicht auf den Fersen liegen Napster mit 61,8 Prozent und AOLs Musik-Downloads mit 58,2 Prozent. Apples iTunes Music Store liegt mit exakt 50 Prozent nur auf Platz vier.
Die Kölner Marktforscher untersuchten insgesamt zwanzig legale Musikdienste auf ihre Markenbekanntheit. MSN Music ist dabei noch einem guten Drittel, Media Markt Musik Download immerhin noch einem Viertel der Surfer ein Begriff. Sony Connect liegt bei zwölf Prozent Markenbekanntheit im unteren Mittelfeld.
Männer sind den Untersuchungsergebnissen zufolge meist deutlich besser über Online-Musikdienste im Internet informiert als Frauen. Eine Ausnahme bildet lediglich MTVs Track Tanke, das zwar 16,9 Prozent der Frauen, aber nur 11,8 Prozent der Männer kennen.
Besonders interessant für die Musikdownloads anbietenden Unternehmen ist die Quote der tatsächlichen Online-Musikkäufer unter den Internetnutzern. Hier gab ein rundes Drittel der Befragten an, schon mal per Klick Musik gegen Bezahlung heruntergeladen zu haben. Auch hier liegt Musicload mit 17,6 Prozent an erster Stelle, mit deutlichem Abstand gefolgt von AOL mit 8,8 Prozent, Apple mit 6,9 Prozent und Napster mit 4,8 Prozent. Ein Unterschied zwischen Frauen und Männern fällt hierbei nicht mehr so eindeutig aus wie bei der Markenbekanntheit.
Befragt wurden 1000 per Quotenverfahren aus dem unternehmenseigenen Online-Panel Panopia ermittelte Internetnutzer. Für das Panel können sich an Befragungen interessierte Personen bei Smart Research registrieren und damit Geld verdienen. Aussagen über die tatsächliche Repräsentativität in der Gesamtbevölkerung lassen sich wegen des noch sehr jungen Feldes der Online-Markt- und Meinungsforschung aber nur sehr schwer treffen.





