Angesichts eines äußerst schleppenden Verkaufsstarts in den USA zum Jahresbeginn zeichnen Finanzexperten bereits düstere Szenarien für die Branchenkonjunktur. Der Gesamtabsatz mit Musikprodukten werde um weitere drei Prozent schrumpfen und das Wachstum des Digitalgeschäfts nachlassen, prognostiziert Pali Research.
Media-Analyst Richard Greenfield revidierte für seine jüngste Markteinschätzung seine ohnehin schon pessimistische Hochrechnung für 2007: Statt um 7,5 Prozent würden die CD-Verkäufe im laufenden Jahr sogar um zehn Prozent einbrechen. Zusätzlich werde ein abflauendes Wachstum im Downloadverkauf die Branche belasten.
Pali rechnet nur noch mit einen digitalen Plus von 40 Prozent nach dem 65-prozentigen Wachstum im Jahr 2006. Schon an den Januar-Zahlen lasse sich dieser Trend ablesen: Das Wachstum der Downloadverkäufe in den ersten Wochen lag bei 63 Prozent iim Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Vor einem Jahr wuchs das Digitalgeschäft zu diesem Zeitpunkt noch um 131 Prozent.






