Während die Einnahmen der Musikindustrie im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung seit dem Jahr 2000 um rund 40 Prozent eingebrochen sind, haben Künstler ihren Umsatzanteil im gleichen Zeitraum vergrößern können. Zu diesem Schluss kommt Branchenbeobachter Mark Mulligan in seiner aktuellen Studie „The Death Of The Long Tail: The Superstar Music Economy“. Flossen im Jahr 2000 laut Mulligan noch rund 14 Prozent der Einnahmen der Musikwirtschaft aus dem Bereich Recorded Music an die Künstler, so waren es 2013 bereits 17 Prozent. Seit 2010, mit dem Aufkommen von Streamingdiensten, sei das Einkommen der Kreativen Jahr für Jahr um rund drei Prozent gewachsen, obwohl der Musikmarkt weltweit um durchschnittlich 0,4 Prozent nachgegeben habe.
Mark Mulligan: Superstars knabbern den Long Tail ab
Während die Einnahmen der Musikindustrie seit 2000 um rund 40 Prozent eingebrochen sind, haben Künstler ihren Umsatzanteil vergrößern können. Zu diesem Schluss kommt Mark Mulligan in einer aktuellen Studie. Allerdings, so stellt der Analyst fest, profitieren davon vor allem die großen Stars.






