Die Rückkehr der Diva beendet die Dominanz des harten Kerls. Mariah Carey stürzt 50 Cent nach sechs Wochen vom amerikanischen Charts-Thron und legt dabei ihre beste Erstverkaufswoche seit zehn Jahren hin. 404.000 Fans wollten bis zum 17. April Besitzer des Albums „The Emancipation Of Mimi“ werden, das ist deutlich mehr, als ihr letztes Nummer-eins-Album bei Markteinführung erreichte: Im Jahr 1997 kam „Butterfly“ nur auf 235.000 Verkäufe in der ersten Woche. Auch die Rockband Mudvayne schafft mit „Lost And Found“ einen neuen persönlichen Bestwert und steigt mit 152.000 Verkäufen auf Platz zwei ein.
Das bedeutet für 50 Cent, dass er sich mit 140.000 Einheiten von „The Massacre“ mit Rang drei zufrieden geben muss. Doch der Rapper hat inzwischen schon über drei Mio. Stück seines Albums unters Volk gebracht. Dahinter freut sich Garbage über das erste Top-Ten-Album in den USA: „Bleed Like Me“ setzt 75.000 Exemplare ab und steigt an vierter Stelle in die Charts ein. 63.000 Kopien von „The First Lady“ reichen Faith Evans für Rang fünf, gefolgt von Volume 18 der Compilationserie „Now“, die 61.000 neue Kunden fand. 3000 Stück weniger bescheren Beck mit „Guero“ Platz sieben und Green Day feiert nach 57.000 Verkäufen von „American Idiot“ ein Jubiläum: 30 Wochen in den Top Ten. Von 15 zurück auf neun klettert Gwen Stefani, nachdem ihr „Love.Angel.Music.Baby“ 56.600 neue Fans fand. Und auch The Killers kehren unter die ersten zehn zurück, dafür sorgten 55.000 Units von „Hot Fuss“.
Im Vergleich zur Vorwoche erholte sich der US-Markt leicht und setzte mit 9,8 Mio. Alben 1,4 Prozent mehr ab. Im Vergleich zur Vorjahreswoche bleibt ein Minus von 25,5 Prozent, aber der Vergleich hinkt: Damals war Ostern. Insgesamt setzte der Handel seit Jahresbeginn 164,7 Mio. Alben ab – 10,4 Prozent weniger als zur gleichen Zeit im Jahr 2004.






