MLK-Chef Marek Lieberberg, der am Wochenende trotz widrigster Umstände die Ausrichtung des Berliner Live-8-Konzerts die Ausrichtung des Berliner Live-8-Konzerts gut über die Bühne bekommen hat, kritisiert nun Künstler wie Britney Spears oder Rolling Stones.
Im Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“ machte der Geschäftsführer der gleichnamigen Konzertagentur seine Kritik an zwei Fehlentwicklungen im aktuellen Live-Geschäft fest. Britney Spears stehe dabei beispielhaft für den Tod des Konzerts als Ereignis, weil jedwede Improvisation ausgeschlossen sei. „Ein Britney Spears-Konzert ist heute kein Ereignis mehr, weil es Walter Benjamins These vom Kunstwerk im Zeitalter der Reproduzierbarkeit in der Potenz noch einmal total überhöht“, so Lieberberg.
Auf der anderen Seite stünden Bands wie die Rolling Stones oder auch U2. Den vier Iren warf er „Zynismus“ vor, den Stones attestiert er „eine Mühle aus Verpflichtungen“ als Grund für abermalige Tourneen. Anders als Bruce Springsteen oder Bob Dylan, die künstlerisch noch unberechenbar seien und deren Tourneen er aus diesem Grunde auch veranstalte, hätten die Konzertreisen von U2 oder den Stones die Relevanz verloren. Die aktuelle beziehungsweise vergangene Tour der beiden Formationen bezeichnete er als „trostlos“.






