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Manager von Ja Rule soll Geld gewaschen haben

Im Zuge der Ermittlungen der US-Behörden gegen das HipHop-Label The Inc. wurde der Manager von Ja Rule nur gegen Zahlung einer Kaution in Höhe von 500.000 Dollar auf freien Fuß gesetzt. Ron „Gutta“ Robinson soll wie die Buchhalterin von The Inc. in Geldwäsche verwickelt sein.

Die Ermittlungen der US-Behörden gegen das HipHop-Label The Inc. ziehen weitere Kreise. Am 17. November wurde der Manager von Rapper Ja Rule nur gegen Zahlung einer Kaution in Höhe von 500.000 Dollar auf freien Fuß gesetzt. Ron „Gutta“ Robinson soll ebenso wie die Buchhalterin von The Inc. in Geldwäsche verwickelt sein. Seine Anwältin bestreitet die Vorwürfe und kündigte an, dass ihr Mandant dagegen vorgehen werde.

Die Staatsanwaltschaft im New Yorker Stadtteil Brooklyn ermittelt bereits seit zwei Jahren in diesem Fall. Geklärt werden soll, inwieweit das Label The Inc. (einst bekannt als Murder Inc.) und sein Gründer Irving „Gotti“ Lorenzo mit den Drogengeschäften des behördlich bekannten Dealers Kenneth McGriff (alias „Supreme“) in Verbindung steht. Erst vor einer Woche hatte die Polizei Cynthia Brent festgenommen – die Buchhalterin bei The Inc. soll von der Wäsche des Drogengelds gewusst haben. Die US-Bundespolizei vermutet zudem, dass Irving Gotti das Crack-Money benutzt hat, um einen Film mit Ja Rule, Snoop Dogg und Ice-T zu finanzieren. Ein Teil davon soll auch in das Label gewandert sein. The Inc. gehört zur Island Def Jam Group von Universal Music; Ja Rules aktuelles Album „R.U.L.E.“ stieg nach 166.000 Verkäufen in der ersten Woche gerade auf Platz sieben der US-Album-Charts ein.

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