Das Spitzenmanagement des Time-Warner-Konzerns scheint sich noch nicht einig zu sein, an welchen Interessenten die Musiksparte verkauft werden soll. Zwar hat EMI die Nase wohl weiter vorn, mit einer Entscheidung sei allerdings nicht vor dem 23. November zu rechnen – einen Tag nach der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen der EMI Group. Die britische „Mail On Sunday“ will aus verhandlungsnahen Kreisen erfahren haben, dass EMI derzeit mit einer Wahrscheinlichkeit von 60:40 vor dem Bieterkonsortium um Haim Saban und Edgar Bronfman liege. Richard Parson, Chairman im Hause Time Warner, soll demnach das EMI-Angebot mitsamt einem künftigen Minderheitsanteil am Musikgeschäft bevorzugen. Die Time-Warner-Manager Jeff Bewkes, Head of Entertainment, und Don Logan, Chairman des Konzernarms Media & Communications, sollen dagegen den Verkauf der gesamten Musikabteilung an private Investoren wie die Gruppe um Bronfman favorisieren. Mehr zum Thema
Management bei Warner uneins über EMI-Angebot
Das Spitzenmanagement des Time-Warner-Konzerns scheint sich noch nicht einig zu sein, an welchen Interessenten die Musiksparte verkauft werden soll. Allerdings hat EMI die Nase wohl weiter vorn.






