Macrovision drängt beim Thema Digital Rights Management (DRM) auf ein einheitliches Format. Gleichzeitig soll mehr Aufklärung zu Rechtslage und Technik betrieben werden. „Wir müssen auf den Musikkonsumenten zugehen, damit der Drang zum illegalen Kopieren nachlässt“, so Thomas Balduff, Deutschlandchef des DRM-Anbieters Macrovision, gegenüber der „Financial Times Deutschland“. Auf der Popkomm hatte Balduff eine kopiergeschützte CD vorgestellt, auf deren Verpackung aufgelistet ist, welche Kopien möglich sind.
Macrovision setzt sich für kontrolliertes Kopieren ein und sucht damit einen Kompromiss zwischen Industrie und Verbrauchern. Bislang scheitert eine Einigung an den unterschiedlichen Interessen der Anbieter. Während Balduff wohl ein System aus dem eigenen Haus bevorzugen würde, dürften z.B. Apple und Microsoft ihre eigenen Vorstellungen zur Ausgestaltung von DRM-Systemen haben.





