Mit einem zu erwartenden Minus von bis zu 15 Prozent rechtfertigt Sony-Music-Boss Andrew Lack seine Entlassungen, die seit Donnerstag vergangener Woche rund 1000 Mitarbeiter ereilten. Auch Paul Burger, President von Sony Music Entertainment Europe, scheint unter den „Verabschiedeten“ zu sein. Eine offizielle Stellungnahme zu diesem Gerücht gab es bislang allerdings nicht. Zudem bleibt unklar, wie es mit der Europazentrale von Sony Music weitergehen soll. Beobachter spekulieren bereits über eine komplette Schließung. Dagegen deutet sich ein erweitertes Aufgabenfeld für Rick Dobbis, den Chef von Sony Music International, an. Als Grund für die massive Entlassungswelle nannte Andrew Lack in der heutigen Ausgabe der „Financial Times“ die zu erwartenden Umsatzausfälle der Musikbranche in diesem Jahr: „Wir stellen uns auf ein Szenario ein, das davon ausgeht, dass die industrieweiten Umsätze in diesem Jahr zwischen 13 und 15 Prozent zurückgehen werden.“
“ (28.03.03)
“ (27.03.03)
“ (27.03.03)






