Recorded & Publishing

MA Radio: Öffentlich-rechtlichte Radiosender liegen leicht vorn

Laut den Ergebnissen der ersten Media-Analyse (MA) 2002 für das Radio vom 6. März konnten die öffentlich-rechtlichten Radiosender ihren knappen Vorsprung gegenüber den Privatsemdern behaupten.

Laut den Ergebnissen der ersten Media-Analyse (MA) 2002 für das Radio vom 6. März konnten die öffentlich-rechtlichten Radiosender ihren knappen Vorsprung gegenüber den Privatsemdern behaupten. 52,7 Prozent der Deutschen hören einen der 60 ARD-Sender, 47,0 Prozent entscheiden sich für einen Privatsender, die jedoch pro Durchschnittsstunde 10,05 Millionen Hörer ab 14 Jahren bundesweit erreichen (2001: 10,06 Millionen). Die öffentlich-rechtlichen Sender kommen auf 8,89 Millionen Hörer pro Durchschnitts-Stunde, waren es noch 8,90 Millionen. In der werberelevanten Gruppe der 14 bis 29-Jährigen und 30 bis 49-Jährigen liegen die privaten Sender mit 2,3 Millionen Hörern vor den werbetragenden ARD-Programmen mit 1,35 Millionen. Zudem bleibt das Radio mit einer durchschnittlichen Verweildauer von 266 Minuten pro Tag das meistgenutzte Medium, das unter der Woche 81,8 Prozent der Deutschen einschalten. Die erfolgreichsten Sender, gemessen an den Bruttoreichweiten sind radio NRW, WDR 4, SWR 3, Bayern 1, Antenne Bayern, Eins Live, MDR 1, WDR 2, Hit Radio FFH und NDR 2.