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Loveparade scheint „mausetot“

In Berlin glaubt kaum noch jemand an ein Comeback der Loveparade. Mitglieder der Landeregierung erklärten den Techno-Umzug bereits für „mausetot“. Nach dem Absprung von Samsung und T-Mobile als potenziellen Sponsoren fehlen den Organisatoren mindestens 500.000 Euro.

In Berlin glaubt kaum noch jemand an ein Comeback der Loveparade am 9. Juli. Mitglieder der rot-roten Landesregierung erklärten die Wiederbelebungsversuche für den Techno-Umzug bereits für gescheitert. „Mausetot“ sei die Veranstaltung, erklärte PDS-Landes- und Fraktionschef Stefan Liebich gegenüber dem „Berliner Kurier“. Die Loveparade GmbH habe „es nicht verstanden, ihr Konzept weiterzuentwickeln“, so Liebich. Nach dem Absprung von Samsung und T-Mobile als potenziellen Sponsoren fehlen den Organisatoren noch immer mindestens 500.000 Euro.

Auf Zuwendungen vom Land Berlin braucht die Loveparade allerdings nicht zu hoffen: „Keinen Euro“ könne man beisteuern, so Wirtschaftssenator Harald Wolf (PDS). Schließlich handle es sich ja nicht um eine öffentliche Veranstaltung. „Ob die privaten Veranstalter noch etwas auf den Weg bekommen, ist im Moment nicht erkennbar.“ Eventuell noch am heutigen Freitag will die Loveparade GmbH deshalb an die Presse gehen.

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