Auf einer Pressekonferenz in Essen haben die Veranstalter der Loveparade, Vertreter der Ruhrgebietsstädte und Dieter Gorny erklärt, welche Ziele der Techno-Umzug in den nächsten fünf Jahren im Ruhrgebiet verfolgen will.
Zuvor hatten die veranstaltende Agentur Lopavent von Loveparade-Chef Rainer Schaller und Vertreter aller fünf Ruhrgebietsstädte, durch welche die Loveparade in den kommenden fünf Jahren marschieren will, einen Rahmenvertrag unterschrieben. Damit haben alle Beteiligten die letzte Hürde zur Realisierung des Paradenumzugs von Berlin nach Nordrhein-Westfalen genommen. Am 25. August zieht die traditionsreiche Veranstaltung durch Essen, es folgen Dortmund (2008), Bochum (2009), Duisburg (2010) und Gelsenkirchen (2011).
„Die Loveparade hat mit der Metropole Ruhr einen unschlagbaren Veranstaltungsort als Partner gewonnen“, erklärte Schaller. „Die größte Party der Welt findet statt in einem der größten und wichtigsten Ballungszentren Europas mit 5,3 Millionen Einwohnern und 53 Städten sowie Gemeinden. Die Parade wird eine zusätzliche Dynamik entwickeln und noch abwechslungsreicher werden, da sie über fünf Jahre in fünf verschiedenen Städten gefeiert wird.“
Dieter Gorny, stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbands Phono, ergänzte: „Die Loveparade ist ein wegweisender Impuls für die Metropole Ruhr, sie wird ein zentraler Antriebsfaktor für die Entwicklung der Musikszene und -wirtschaft der Region sein.“ Als Künstler freute sich der Recklinghäuser DJ und Produzent Andre Tegeler alias Moguai über den Umzug der Loveparade: „Es ist wichtig, dass es mit der Loveparade weitergeht und gut für unsere Region, dass es hier passiert. Wird die Loveparade mit dem nötigen Respekt behandelt, wird auch der Spirit weiterleben und die Parade nicht zu einem ‚BigBrother-Container Rave‘ verkommen.“
Die Finanzierung der Loveparade in Essen ist durch den Hauptsponsor McFit gesichert, eine ebenfals von Schaller geleitete Fitnesskette. Die Kosten liegen nach eigenen Angaben bei rund drei Millionen Euro. Darin enthalten sind unter anderem die Kosten für Müllentsorgung, sanitäre Anlagen und Erste-Hilfe-Dienste – Steuergelder würden dafür nicht benötigt, teilte Schaller mit.






