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Loveparade erfolgreich wiedergeboren

Auch wenn die Angaben zur Besucherzahl zwischen 500.000 und 1,2 Millionen schwanken, ziehen die neuen Macher und wichtige DJs wie WestBam oder Paul van Dyk eine sehr positive Bilanz der ersten Loveparade nach zwei Jahren.

Auch wenn die Angaben zur Besucherzahl zwischen 500.000 (Polizei) und 1,2 Millionen (Veranstalter) schwanken, ziehen die neuen Macher und wichtige DJs wie Westbam oder Paul van Dyk eine sehr positive Bilanz der ersten Loveparade nach zwei Jahren.

„Es ist gelungen“, fasst Maximilian Lenz alias WestBam, Gesellschafter der Loveparade Berlin GmbH, im Gespräch mit MusikWoche zusammen. Und auch Paul van Dyk, der sich sehr für die neue Parade eingesetzt hatte, resümiert: „Selbst als Berufsoptimist hätte ich solch einen Zuspruch nicht erwartet. Ich bin begeistert und kann eigentlich nur Worte der Superlative finden.“

Und auch Rainer Schaller, Geschäftsführer der Loveparade und des Hauptsponsors McFit, erklärte auf einer Pressekonferenz am Sonntag: „Der Erfolg ist überwältigend. Innerhalb kürzester Zeit haben wir ein Team auf die Beine gestellt, das nur ein Ziel hatte: Die größte Party der Welt wieder zurück nach Berlin in ihre Geburtsstadt zu bringen. Diese Aufgabe ist geschafft“. Allerdings ließ er offen, ob es im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben wird. Die neuen Parademacher wollten zunächst alle gesammelten Daten auswerten und dann bis zum Oktober eine Entscheidung treffen. Dabei dürfte auch eine Rolle spielen, dass Schaller das Budget um eine weitere Million aus den Kassen von McFit aufstocken musste.

Gut aufgenommen wurden auch die Neuerungen der Parade. Auf der Live-Bühne spielten unter anderem Mia., Jahcoozi und Soffy O. Auch die sechs Newcomer-Bühnen, die auf kleinen Trucks untergebracht waren, erfreuten sich schon zur Mittagszeit großer Beliebtheit. Einer der bewegendsten Momente war indes, als Reamonn-Sänger Rea mit dem Song „Be.Angeled“ zum Beginn der Abschlusskundgebung auf der Siegessäule an den im Januar gestorbenen DJ Mark Spoon erinnerte.

Und auch die Party-Veranstalter sind sehr zufrieden. Die offizielle Eröffnungsveranstaltung „The Love From Above“ war mit über 5000 Besuchern ausverkauft und auch Partys wie Dubmission/Dancefield, Great Stuff und die offizielle Abschlussveranstaltung, Electric Kingdom in den Columbiahallen, waren hervorragend besucht.

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