Mit einer Pressemitteilung bestätigen die Macher die endgültige Absage der 16. Ausgabe der Loveparade, machen sich jedoch bereits an die Planung für 2005. „Trotz intensiver, mehrwöchiger Verhandlungen und Gespräche mit potenziellen Sponsoren gibt es nach wie vor keine Finanzierung“, heißt es in der Mitteilung. Auf die Vorwürfen von Berlins Regierendem Bürgermeister, Klaus Wowereit, nicht rechtzeitig alle erforderlichen Schritte in die Wege geleitet zu haben, antwortete Fabian Lenz, Geschäftsführer der veranstaltenden Agentur Loveparade Berlin GmbH, dass die Macher Gespräche mit alten und neuen Sponsoren geführt hätten: „Wir haben uns seit September vergangenen Jahres, also rechtzeitig, um die Finanzierung gekümmert.“ Lenz dankt jedoch ausdrücklich dem Berliner Senat für seine Vermittlung in der Sponsorensuche, auch wenn diese nicht zum gewünschten Ergebnis geführt habe. „Selbst mit den jetzt gewonnenen Sponsoren hätten wir die Parade nicht finanzieren können.“ So hatte der Senat die Telekommunikationsfirma Samsung als Großsponsor gewinnen können, aber leider hätte es nicht zu einer Gesamtlösung gereicht, erklärte Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf, der für den Senat die Verhandlungen moderiert hatte. „Wir freuen uns, dass Samsung bereit ist, sich für das Gelingen der Loveparade im nächsten Jahr zu engagieren“, so Wolf weiter. Und auch Lenz fügte hinzu: „Wir werden in den kommenden Monaten an einer erfolgreichen Loveparade 2005 arbeiten und hoffen, dann wieder Hunderttausende Partygäste aus aller Welt an der Siegessäule begrüßen zu können.“
Loveparade endgültig abgesagt
Mit einer Pressemitteilung bestätigen die Macher die endgültige Absage der Loveparade, machen sich jedoch bereits an die Planung für 2005.






