In einer Gegendarstellung auf einen Artikel in der Berliner Boulevard-Zeitung „BZ“ mit offenbar falschen Angaben beziffern die Macher der Loveparade ihre aktuelle Kostenaufstellung. So hatte die „BZ“ in dem Artikel „Chaos um Loveparade“ behauptet, dass die Loveparade GmbH von jedem Sponsor 200.000 Euro verlangt hätte, in Wahrheit habe in den vergangenen beiden Jahren kein Einzelsponsor mehr als 120.000 Euro gezahlt. Auch habe das Startgeld für die Wagen nicht 7000, sondern „nie mehr als 3000 Euro“ betragen. Statt den von der „BZ“ genannten 500.000 Euro Müllgebühren und 15.000 Euro für die GEMA habe Planetcom, die ausführende Agentur der Loveparade, 166.000 Euro für Müllbeseitigung, 181.000 Euro für Absperrungen und Security, 85.000 für Sanitäter und Anwohnerschutz, 132.000 Euro Schutzpauschale für den Tiergarten und 35.000 Euro GEMA-Abgaben als Kostenvoranschlag aufs Tablett gebracht. Insgesamt beläuft sich das Produktionsangebot von Planetcom für die Parade in der Höhe von 1,089 Mio. Euro. Im vergangenen Jahr habe die Produktionsfirma Planetcom der Rechteverwertungs- und Lizenzierungsfirma Loveparade GmbH rund 1,2 Mio. Euro in Rechnung gestellt, was entgegen den „BZ“-Vorwürfen auch durch die Messe Berlin, den damaligen Partner des Techno-Umzuges, abgezeichnet worden sei. Zudem betonen die Veranstalter, dass die Macher der Parade seit 2001 keine Gewinne mehr erwirtschaftet hätten und sämtliche Gewinne seit 1996, dem Gründungsjahr der GmbH, reinvestiert habe. Damit seien sämtliche Rücklagen der GmbH aufgebraucht. Auch Ausschüttungen an die Gesellschafter habe es nicht gegeben. Wie musikwoche aus Branchenkreisen erfuhr, haben die Gespräche über die diesjährige Loveparade zwischen den Machern und dem Berliner Senat nicht wie geplant am Freitag stattgefunden, sondern wurden auf diese Woche verschoben. Eine endgültige Entscheidung ist jedoch nicht gefallen, wobei allerdings zwischen Loveparade GmbH und Planetcom verschiedene Ansichten über die Realisierungschancen bestehen sollen.
Loveparade Berlin GmbH nennt Zahlen
In einer Gegendarstellung auf einen Artikel in der Berliner Boulevard-Zeitung „BZ“ mit offenbar falschen Angaben beziffern die Macher der Loveparade ihre aktuelle Kostenaufstellung.






