Der börsennotierte US-Onlinedienstleister Loudeye hat es nach Bilanzproblemen im Zuge der Übernahme des britischen Downloadanbieters OD2 verpasst, seinen Quartalsbericht für den Zeitraum bis zum 30. Juni pünktlich zu veröffentlichen. Auch eine Fristverlängerung bis zum 23. August konnte Loudeye nicht einhalten. Jetzt droht die US-Technologiebörse Nasdaq dem Unternehmen von CEO Jeff Cavins mit Sanktionen: Obwohl Loudeye ankündigte, den Zwischenbericht schnell nachliefern zu wollen, haben die Börsianer ein Standardverfahren eingeleitet und drohen dem Unternehmen, seine Listung an der Nasdaq zu streichen. Loudeye legte bereits Beschwerde gegen die angekündigte Streichung ein, will den Streit allerdings noch vor der Sitzung des zuständigen Ausschusses durch die Nachlieferung des Berichts beilegen.
Loudeye verletzt Börsenregeln
Der Onlinedienstleister Loudeye hat es im Zuge der Übernahme des Downloadanbieters OD2 verpasst, seinen Quartalsbericht pünktlich zu veröffentlichen. Jetzt droht die Nasdaq dem Unternehmen von CEO Jeff Cavins mit Sanktionen.






