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Loudeye muss trotz Gewinnplus mehr sparen

Beim finanziell angeschlagenen Digitalvertriebsdienstleister Loudeye erwartet man kurz vor der offiziellen Veröffentlichung der Bilanz ein besseres Ergebnis für das vierte Quartal. Weitere Einsparungen sollen die Firma auf Kurs halten.

Beim finanziell angeschlagenen Digitalvertriebsdienstleister Loudeye erwartet das Management zwei Wochen vor der offiziellen Veröffentlichung der Jahresbilanz ein besseres Ergebnis für das vierte Quartal als zuletzt prognostiziert. Statt 8,0 werden es wohl 8,8 Mio. Dollar Umsatz werden, erklärte das Unternehmen nun.

Endgültige Zahlen gibt es erst am 23. Februar, doch Loudeye warnt schon jetzt, dass man immer noch mit hohen Verlusten und einer schrumpfenden Kapitaldecke arbeite. Um die Fehlbeträge langsam auszugleichen, sind weitere Einsparungen vorgesehen. Neben der Schließung der Tochterfirma Overpeer im Dezember will sich das Unternehmen künftig noch stärker auf das Kerngeschäft mit den wichtigsten Kunden im digitalen Musikvertrieb konzentrieren.

Dabei verweist Loudeye vor allem auf das europäische Geschäft. Dennoch wird mit weiteren Entlassungen zu rechnen sein. Die Sparmaßnahmen sollen schon ab dem laufenden ersten Quartal greifen und helfen, die Kosten pro Vierteljahr um rund 2,5 Mio. Dollar senken.

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