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Loudeye-Bilanz bleibt dunkelrot

Loudeye, US-Dienstleister für digitalen Medienvertrieb, hat es auch im zweiten Geschäftsjahresquartal nicht geschafft, bei weiter steigenden Umsätzen seine Verluste zu reduzieren. Dank des Marktanteils in Europa und der zu beobachtenden Zuwächse im Downloadgeschäft gibt sich das Management jedoch zuversichtlich.

Loudeye, US-Dienstleister für digitalen Medienvertrieb, hat es auch im zweiten Geschäftsjahresquartal nicht geschafft, bei weiter steigenden Umsätzen seine Verluste zu reduzieren. In den drei Monaten bis zum 30. Juni betrugen die Verluste 6,9 Mio. Dollar – das sind 165 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres und acht Prozent weniger als im ersten Quartal. Gleichzeitig stiegen die Umsätze jedoch im Jahresvergleich nur um 126 Prozent auf 7,0 Mio. Dollar.

Dank des Marktanteils in Europa und der zu beobachtenden Zuwächse im Downloadgeschäft gibt sich President & CEO Mike Brochu jedoch zuversichtlich. Man sei inzwischen in 22 Ländern der Welt im Geschäft und damit international aktiv wie keiner der Mitbewerber. Für das zweite Halbjahr rechnet Loudeye mit Umsätzen zwischen 15 und 17 Mio. Dollar, was aufs Geschäftsjahr hochgerechnet eine Umsatzsumme von 28 bis 30 Mio. Dollar ergäbe. Wie man näher an schwarze Zahlen kommen will, verriet Brochu indes nicht.

An der Technologiebörse Nasdaq bleibt Loudeye jedenfalls weiterhin bei den Penny-Stocks: Auch wenn die Aktie Anfang August kurzfristig wieder die magische Ein-Dollar-Grenze nach oben durchbrechen konnte, verloren die Loudeye-Papiere am 10. August erneut knapp zwölf Prozent und notierten bei rund 89 Cents.

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