Der US-Digitalvertriebsdienstleister Loudeye hat im ersten Quartal seine Umsätze deutlich steigern und seine Verluste senken können. Die Unternehmensführung um President & CEO Mike Brochu hält den Sanierungsplan für die finanziell angeschlagene Firma nun für beendet und erwartet mehr Wirtschaftlichkeit im Lauf des Jahres. Über das Erreichen schwarzer Zahlen steht in der Zwischenbilanz jedoch nichts. Mit 8,4 Mio. Dollar Umsatz konnte sich Loudeye jedenfalls um 62 Prozent im Vergleich zum ersten Vorjahresquartal verbessern. Diese Einnahmen sind zudem nur um fünf Prozent geringer als im traditionell starken Weihnachtsquartal. Der Nettoverlust des Unternehmens sank auf 4,6 Mio. Dollar.
Dazu gibt es zwei Vergleichswerte: De facto machte Loudeye im Vergleichsquartal 7,5 Mio. Dollar Verluste und im letzten Vierteljahreszeitraum 10,5 Mio. Dollar. Doch darin sind auch die hohen Kosten der im Dezember geschlossenen Tochterfirma Overpeer enthalten. Ohne den Overpeer-Anteil sanken die Verluste von 7,0 Mio. Dollar im 1. Quartal 2005 bzw. 5,7 Mio. Dollar im 4. Quartal 2005.
Erst vor wenigen Tagen hatte sich Loudeye von einer amerikanischen Unternehmenssparte getrennt. Dies dürfte bereits im zweiten Quartal zu besseren Bilanzwerten führen.





